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Warten ist eine schwere Tugend

  • von Christian Gamsjäger

Man kann planen und trainieren so viel man will, den Zeitpunkt für den Start muss man geduldig erwarten. Im Winter 2024 war das Schönwetterfenster zu früh für mich, danach wollte sich einfach keine stabile Wettersituation mehr einstellen und irgendwann war dann zu wenig Schnee in den Tälern und die Qualität der geplanten Skitour hätte gelitten.
Es war keine schöne Entscheidung, aber sicherlich die Sinnvollste, dass ich die Tour um ein Jahr verschiebe.

Nun hat der Winer 2024/ 2025 nicht wirklich schneereich angefangen. Die Trainingseinheiten haben sich hauptsächlich auf den Skipisten abgespielt und nur selten konnten alpine Skitouren unternommen werden. Das Warten ist eine Tugend, welche hart erlernt werden will. Hoffen, bangen, kapitulieren und neuen Mut schöpfen, ein wechselbad der Gemütszustände.
Die harte Trainingszeit mit unzähligen Höhenmeter tritt immer mehr in den Hintergrund. Übrig bleibt das Hoffen und das gemächliche Trainieren um im Fall der Fälle nicht erschöpft, sondern bereit für den Start zu sein.

Der Wert einer Idee, liegt in der Umsetzung.

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